Blogroll

Gern ein bisschen Spießigkeit

ad sinistram - 23. Juni 2017
Alltagsliberalismus heißt: Jeder kann machen was er will. So interpretieren wir Freiheit mittlerweile. Aber wie war das noch gleich mit den Grenzen des Nächsten, die man nicht überschreiten soll? Wie der Wirtschaftsliberalismus gehört auch der Toleranzliberalismus reguliert.Weiterlesen bei den neulandrebellen
Kategorien: Blogroll

Warum schweigt ihr bei Schäuble, liebe Rollifahrer?

ad sinistram - 22. Juni 2017
Die Muslime und ihre Verbände haben sich also letzte Woche mal wieder nicht ausreichend vom Islamismus distanziert. Der Innenminister zeigte sich enttäuscht. Der Justizminister forderte indes eine klare Haltung. Die Leitmedien skandalisierten eifrig hinterher: Ja warum distanzieren sie sich denn nicht? Deutsche Christen haben sich nach der NSU-Geschichte doch auch distanziert. Gut, sie marschierten nicht auf Demos mit und hielten als Parole »Je ne suis pas Nazi!« in die Luft. Niemand ist schließlich ein Nazi, bis das Gegenteil bewiesen ist. Man muss sich außerdem nicht für Dinge rechtfertigen, die andere getan haben. Verursacherprinzip und so. Nein, sie zeigten schlicht Betroffenheit – so nennt man die Distanzierung in Fällen wie jenen. Viele blieben damals daheim, aber kein Minister verurteilte diese Stubenhocker.Weiterlesen beim Neuen Deutschland
Kategorien: Blogroll

Ein fast schon sozialistischer Kanzler

ad sinistram - 20. Juni 2017
Nachdem man nun weiß, wie Schulz sich Steuergerechtigkeit vorstellt, muss man wohl ernüchternd festhalten: Kohls Regierung war ja fast schon eine sozialistische – was dieses Thema anbelangt.Weiterlesen bei den neulandrebellen
Kategorien: Blogroll

Lohn und Brot von der bayerischen Wirtschaft

ad sinistram - 19. Juni 2017
Na also, Problem behoben. Von wegen Deutschlands Exportfixiertheit, »der Erfolg der deutschen Wirtschaft« wie dieses Phänomen in den Medien gemeinhin genannt wird, schade dem restlichen Kontinent! Das Gegenteil soll nämlich der Fall sein.Weiterlesen bei den neulandrebellen
Kategorien: Blogroll

Sozialarbeit ist Security

ad sinistram - 15. Juni 2017
Sondierte man an jenem Freitagabend, an dem Rock am Ring kurzzeitig unterbrochen war, ein bisschen die Netzwerke, so konnte man sich ein Bild der allgemeinen Gemütslage machen. Die lautete ungefähr so: Wir lassen uns von denen die Party nicht verderben. Oder aber: Wir müssen denen zeigen, dass sie uns nicht in die Knie zwingen können. Natürlich ist das demokratischer, ja gesunder Trotz. Aber in ihm schwingt etwas mit, wann das Dilemma in all den Debatten ist, die man jetzt zum Thema Terrorismus führt. Denn die Spezifikation in »Wir und die anderen« erzeugt die Ansicht, als seien Radikalisierung und der in einzelnen Fällen daraus entstehende Terrorismus etwas, was von außerhalb der Gesellschaft aufgehalst wird.Weiterlesen beim Neuen Deutschland
Kategorien: Blogroll

Postfaktische Grüße, Mister Trump!

ad sinistram - 14. Juni 2017
Dieser Mann und seine Regierung machen postfaktische Politik. Das ist es, was man in Deutschland aus guten Gründen über Trump weiß. Und unsere Regierung und ihre Meinungsmacher?Weiterlesen bei den neulandrebellen
Kategorien: Blogroll

Agenda 2025 - jetzt!

ad sinistram - 12. Juni 2017
Die Agenda 2010 ist aus linker Perspektive gescheitert. Dabei war der Ansatz, einen Weg nach vorne für Europas Sozialdemokraten und Linke zu finden, nicht verkehrt. Ganz im Gegenteil. Dieser Aufgabe muss sich Europas Linke nun dringend stellen.Weiterlesen bei den neulandrebellen
Kategorien: Blogroll

Elf Renditen müsst ihr sein

ad sinistram - 9. Juni 2017
Die Debatte nach den Pfiffen zur Halbzeit gegen Helene Fischer haben nur eines belegt: Dieser angebliche Widerstand gegen die Vermarktlichung des Fußballs ist durch und durch verlogen. Die Fans holen sich »ihren Sport« nicht zurück – sie schmieren vielmehr Tag für Tag genau die Kommerzmaschinerie, die sie in Momenten kurzer Hellsichtigkeit kritisieren.Weiterlesen bei den neulandrebellen
Kategorien: Blogroll

Ein kleiner Beitrag zur Linksverdrossenheit

ad sinistram - 8. Juni 2017
Ganz plötzlich entrollten die jungen Leute ein Plakat: »Luther, du mieses Stück Scheiße! Antisemitismus, Sexismus, Despotismus – kein Grund zum Feiern!« Stimmt ja auch. Wenigstens der zweite Teil davon. Der Luther war da nun wahrlich nicht ohne. Es gibt halt nur einen Haken an den Vorwürfen: Der Mann lebte vor 500 Jahren, wurde in eine Zeit hineingeboren, in der solche Haltungen Standard waren. Es ist schon sonderbar, jemanden Sexismus zum Vorwurf zu machen, der in einer Epoche lebte, in der Sexismus begrifflich noch nicht mal vorstellbar war.Weiterlesen im Neuen Deutschland
Kategorien: Blogroll

David Graeber: From Occupy Wall Street to the Revolution in Rojava

Kontext TV - 6. Juni 2017
07.06.2017David Graeber: From Occupy Wall Street to the Revolution in Rojava

David Graeber, professor of anthropology at the London School of Economics. His latest books include "Debt. The First 5000 Years" and "The Utopia of Rules".

Kategorien: Blogroll

David Graeber: Von Occupy Wall Street zur Revolution in Rojava

Kontext TV - 6. Juni 2017
07.06.2017David Graeber: Von Occupy Wall Street zur Revolution in Rojava

David Graeber, Professor für Anthropologie an der London School of Economics und Autor der Bücher "Schulden. Die ersten 5000 Jahre" und "Bürokratie"

Kategorien: Blogroll

Immer wieder sonntags

ad sinistram - 6. Juni 2017
Deutschlands Warenhäuser wollen es haben wie ihre Konkurrenz aus dem Internet: Sie möchten auch am Sonntag die Tore öffnen. Gute Idee, solange nach dem Aufsperren nicht die Belegschaft zur Arbeit erscheinen muss.Weiterlesen bei den neulandrebellen
Kategorien: Blogroll

Ökonomischer Harnverhalt oder Pisse zu Gold

ad sinistram - 2. Juni 2017
Bei einem Berlin-Trip sollte man als Tourist die Latrinenabgaben nicht vergessen. Die gehen ins Geld. Das ist das »Modell Deutschland«: Alles hat einen Preis. Selbst Pisse kann gülden sein. Europa lernt das auch noch.Weiterlesen bei den neulandrebellen
Kategorien: Blogroll

Weil die SPD keine AfD sein wollte

ad sinistram - 1. Juni 2017
Was war das doch für eine Aufbruchsstimmung, die Martin Schulz da in seine Rede im Willy-Brandt-Haus legte, als er Ende Januar vor ausgesuchten Genossinnen und Genossen sprach. Die Sozialdemokratie sollte wieder Kanzlerpartei werden. Auch um gegen die Rechtspopulisten ein Zeichen zu setzen. Und um sie, die er eine »Schande für Deutschland« nannte, wegzuhalten von etwaigen Machtoptionen. Dass man »diese Typen […] bekämpfen« müsse, hatte er schon ein Jahr vor seiner Kandidatur der Presse gallig ins Notizbüchlein diktiert. Jetzt sollte das angepackt werden. Mit ihm als SPD-Kanzler.Weiterlesen beim Neuen Deutschland
Kategorien: Blogroll

Neues vom Jobwunder

ad sinistram - 31. Mai 2017
Eigentlich schade, dass der Italiener um die Ecke nicht liefert, oder? Tut er aber nun doch. Nicht er selbst, er hat den Service outgesourct. Ein Fahrradkurier macht das jetzt für ihn. Auch diese Radler sind Teil des Jobwunders und des vermeintlichen Stellenüberflusses in Deutschland.Weiterlesen bei den neulandrebellen
Kategorien: Blogroll

Schön ist es auf der Welt zu sein

ad sinistram - 29. Mai 2017
Den US-Präsidenten und falsche Nachrichten, Hackerangriffe und die AfD: Russland finanziert offenbar jeden miesen Vorgang in der Welt. Selbst für unkritische Musik scheint der Kreml laut Spiegel noch ein Budget zu haben. Dieser letzte Vorwurf ist ziemlich gewagt für ein Land, in dem Helene Fischers entpolitisierte Gute-Laune-Songs die Charts anführen. Ist die gebürtige Russin vielleicht auch vom Kreml bestellt?Weiterlesen bei den neulandrebellen
Kategorien: Blogroll

Die analytischen Qualitäten des Mister Trump

ad sinistram - 26. Mai 2017
Langsam wäre es an der Zeit, nach den Ursachen des Terrorismus zu forschen. Seine Zunahme auf westlichen Boden kann man doch nicht als Zufall abtun. Einen analytischen Beitrag gab es im Getöse der Betroffenheitspresse dann doch: Ausgerechnet von the @realDonaldTrump.
Weiterlesen bei den neulandrebellen
Kategorien: Blogroll

Die Partei, die Partei, die war immer rechts?

ad sinistram - 25. Mai 2017
Das Göttinger Institut für Demokratieforschung ging für die Ostbeauftragte der Bundesregierung der Frage nach, woher ausgerechnet im Osten der Republik diese Affinität für rechtsradikale Ansätze kommt. Das Team um den Politikwissenschaftler Franz Walter hat im wesentlichen einen Faktor gefunden, der die Ostdeutschen tendenziell offen für AfD und Pegida macht: Die DDR. Sie präge die Denk- und Handlungsmuster der Ossis noch immer. Mal mehr, mal weniger. Grundsätzlich sei der Ostdeutsche aber ein verlorener Geselle, denn der SED-Staat habe ihm alles abgenommen, jetzt ist er in eine eigenverantwortliche Welt geworfen. Die DDR wirkt also nach.Weiterlesen beim Neuen Deutschland
Kategorien: Blogroll

Kriminalität: Ein Spar- kein Einwanderungssymptom

ad sinistram - 24. Mai 2017
Die Kriminalität hat offenbar momentan den Terrorismus als Hauptsorge der Deutschen abgelöst. Das lockt selbstverständlich die Hinterbänkler in die Talkrunden. Die Polizei kann indes nichts dagegen tun, sie hat keine Zeit einzuschreiten.Weiterlesen bei den neulandrebellen
Kategorien: Blogroll

Jetzt erst rechts

ad sinistram - 22. Mai 2017
Die Sozialdemokraten müssten nun endgültig umdenken, liest man zuweilen. Sie müssen wieder sozialdemokratisch werden, wollen sie die Bundestagswahl noch gewinnen. Kommt jetzt der Linksruck? Nein, das Gegenteil wird geschehen.Weiterlesen bei den neulandrebellen
Kategorien: Blogroll
Inhalt abgleichen