Presseschau Arbeit & Einkommen

Wirtschaftskrise in Zahlen

Die FAZ veröffentlicht Statistik über den Stellenabbau

Noch hat die Weltwirtschaftskrise auf dem Arbeitsmarkt nicht voll durchgeschlagen. Allerdings ist der Trend zum Stellenabbau mitlerweile sichtbar. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung veröffenlicht die Zahlen. Auf den ersten drei Plätzen: Die Deutsche Bahn, Opel und Quelle.

Gewollte Geschenke

Die ungleiche Behandlung der Steuerzahler in Deutschland

Das WDR -Magazin »Die Story« untersucht die Steuergerechtigkeit in Deutschland. Die Redakteure Sascha Adamek, Martin Hahn und Kim Otto finden heraus, daß das Finanzamt die Steuererklärung von Millionären häufig nicht prüft, da es politisch nicht gewollt ist. Während eine Arbeitnehmerfamilie einen großen Teil ihres Einkommens versteuern muß, kann ein Immobilienspekulant seine Objekte steuerfrei verkaufen.

Verwaltung der Bedürftigkeit

Zwischen Repression und Almosen

Egbert Scheunemann wirft in seinem Essay einen kursorischen Blick auf die staatlichen Reaktionen gegenüber der Phänomene Arbeitslosigkeit und Armut. Von den Armenhäusern der Frühen Neuzeit über die Einführung der Arbeitslosenversicherung 1927, die Zwangsarbeit im Dritten Reich bis zum bundesrepublikanischen Sozialstaat. Diese wechselvolle  Geschichte findet ihren Abschluss mit der Rückkehr »paternalistischer Sozialpolitik« im Zuge der Agenda 2010.

Lettland vorm Staatsbankrott

Die Weltwirtschaftskrise stürzt Staat und Menschen in Armut
Riga <br/>Foto von Desmond Kavanagh
Riga Foto von Desmond Kavanagh

Lettland ist nach einem auf Kredit basierenden Boom einer der von der Weltwirtschaftskrise am härtesten betroffenden Länder. Die Wirtschaftsleistung brach laut Frankfurter Rundschau um 20 Prozent ein. Der Staat steht vorm Staatsbankrot und wird von den Kreditgeber wie dem IWF zum Sparen gezwungen, und kürzte die Gehälter um 35 Prozent. Ieva Rucevska und Philippe Rekacewicz schauten sich für die Le Monde Diplomatique in Rezekne, einem Ort nahe der russischen Grenze um und beobachten, wie die Menschen mit der Situation in einer der ärmsten Städte Europas umgehen. Weiterlesen … »

Kehraus im Putzgewerbe

Kaum geachtet, schlecht bezahlt
 <br/>Foto von Dan Brady
Foto von Dan Brady

Nahezu eine Million Menschen arbeiten hierzulande in einer Branche, deren Dienste jedermann für selbstverständlich hält. Nun versuchen sie, sich zu wehren: Gegen prekäre Beschäftigungsverhältnisse und eine Bezahlung, die selbst bei Vollzeit kaum zum Leben reicht. Doch es ist ein Teufelskreis - gerade die schlechten Bedingungen machen einen Streik besonders schwierig.

»Besser als wie man denkt!«

Die fragwürdigen Geschäftspraktiken von KiK

KiK gehört seit Jahren zu den am schnellsten wachsenden Einzelhändlern in Deutschland. Die Billig-Offensive wird dabei von Verona Pooths gut dotierten Werbekünsten - »Besser als wie man denkt!« - flankiert. Nils Klawitter hat sich einmal hinter den Kulissen umgeschaut und ist dabei über manches weniger Gute gestolpert. Von den Arbeitsbedingungen der Näher in Bangladesh über die Situation der Beschäftigten hierzulande bis hin zur mangelhaften Qualität der Produkte in den Regalen. Sehr lesenswert.

Hinter der Fassade

Reportage aus Washingtons Armenviertel
 <br/>Foto von Anthroscribe
Foto von Anthroscribe

Anacostia ist Washingtons »Problemkiez«, in der Nachbarschaft von solch erlauchten Adressen wie Capitol und Weissem Haus. Eine Reportage von Ralf Sotschek über sozialen Wandel, Verdrängungsprozesse und die tägliche Arbeit eines Streifenpolizisten in der Hauptstadt der USA.

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